Das KZ Osthofen – Ein Ort unvorstellbarer Demütigungen und Qualen

Am 08.03.2012 besuchten die katholischen Religionskurse der 10. Klassen der Carl-Orff-Realschule plus  zusammen mit Frau Bernhard-Divivier und Frau Keller die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Osthofen.      Die Fahrt nach Osthofen, das in der Nähe von Worms liegt, verging sehr schnell, da wir alle sehr gespannt waren, wie ein Konzentrationslager aussieht. Erstaunlich war, dass das KZ gerade mal fünf Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt war. Zur Zeit der Nazi-Diktatur eröffnete man die meisten Konzentrationslager generell in der Nähe von Zuggleisen, um die Reisenden abzuschrecken und Inhaftierte schneller zu den Lagern transportieren zu können.

Vor dem Eingang versammelten wir uns kurz für ein Gruppenfoto. Jetzt gingen wir in einen großen Aufenthaltsraum und wurden von einem jungen Mann begrüßt, der uns an diesem Tag durch das Konzentrationslagere führte. In dem Aufenthaltsraum sahen wir zu Beginn eine Präsentation, zu der wir Fragen stellen durften. „Gab es hier in Osthofen auch Tote?“, war eine wichtige Frage für uns.  „Nein! In dem KZ Osthofen war es nicht das Ziel, zu töten!“, war die Antwort. Das Gebäude, wie wir es heute sehen können, war ursprünglich eine Papierfabrik. Diese Fabrik war in Besitz einer jüdischen Familie, bis Hitler die Familie enteignete und in ein KZ umwandelte. Das Konzentrationslager wurde nur von 1933 bis 1934 genutzt. Nach dieser Zeit eröffnete man hier eine Möbelfabrik, welche sich aber nicht lange hielt. Schließlich wurde das Gebäude als Müllhalde genutzt, weshalb man es nur im Rohbau vorfand. Bevor die Gedenkstätte eröffnet werden konnte, gelang es nur mit erheblichen Anstrengungen, den Schutt wegzuräumen und so die grausame Geschichte des Ortes sichtbar zu machen. „Befanden sich unter den Insassen auch Kinder?“, war eine weitere Frage.  „Nein! Der jüngste Insasse war 16 Jahre alt!“, antwortete man uns.

Der Tagesablauf der Insassen sah so aus:

1. Morgens extrem früh aufstehen!

2. Auf dem Appellplatz versammeln und dort sortiert werden!

3. Verschiedene Aufgaben wurden verteilt (z.B.: renovieren, ernten,                              putzen, ….), die den Tag über erledigt werden mussten!

4. Abends in der nasskalten Fabrikhalle schlafen!

http://www.google.de/imgres?q=kz+osthofen&um=1&hl=de&tbm=isch&tbnid=Eajq2tAjG0UxFM:&imgrefurl=http://www.goetheschule-dieburg.de/index.php%3Fid%3D101&docid=PefYQtnQbZBQ5M&imgurl=http://www.goetheschule-dieburg.de/typo3temp/pics/f4372ab38f.jpg&w=300&h=400&ei=EY6zT_uKJ83c4QTNvLneCQ&zoom=1&biw=1920&bih=985

Der Schriftzug „Konzentrationslager-Osthofen“  wurde sehr groß an dem Gebäude angebracht, um die Bevölkerung abzuschrecken und einzuschüchtern. Die meisten Gefangenen waren Sozialdemokraten, das heißt, sie handelten nicht so, wie die SS und die NSDAP es wollte. Sie hatten eine andere politische Einstellung und waren nur deshalb verhaftet worden. Die Insassen des KZ Osthofen waren nicht für lange Zeit dort, da das KZ nicht lange geöffnet war. Überwiegend waren die Konzentrationslager damals in kleinen Ortschaften, um sie verdeckt zu halten. Es herrschten auch viele Krankheiten dort, da die Ärzte in den Konzentrationslagern kaum geholfen haben. Die Insassen bekamen zudem keine Häftlingsanzüge. Sie hatten nur die Kleidung, die sie noch von dem Zeitpunkt der Verhaftung hatten. Also wenn sie im Sommer verhaftet wurden, hatten sie für den Winter keine warme Kleidung. Auch deshalb wurden viele sehr krank.

In den Zeitungen wurden oft Fotos veröffentlicht, auf denen die Insassen an schön gedeckten Tischen mit reichlich gefüllten Tellern saßen. Die Botschaft dieser Bilder sollte die Bevölkerung im Glauben lassen, dass die Insassen dort gefördert werden und einen Beruf beigebracht bekommen. Doch das waren alles nur Propaganda-Fotos. Während die Bevölkerung glaubte hinter den Mauern des Konzentrationslagers sei alles in Ordnung, spielten sich dort jedoch grausame Szenen ab. Die Häftlinge mussten deshalb vorab Dokumente unterschreiben, auf denen festgehalten wurde, dass man in diesem Konzentrationslager nicht geschlagen wurde. Wer diese Dokumente nicht unterschrieb, kam in die sogenannte „Holzmühle“ und wurde hier misshandelt bzw. gefoltert und bekam kaum Nahrung und Wasser. Zur extrem harten Arbeit kamen also noch Hunger und Durst dazu, was die Inhaftierten weiter schwächte und quälte. Übernachten mussten die inhaftierten Sozialdemokraten in einer nasskalten Fabrikhalle. Man fror und wurde leicht krank. Hier mussten sie sich auch selbst bekochen. Meistens gab es hier einfache Suppen, die nicht sehr nahrhaft waren. Ein weiterer Weg, die Insassen zu quälen.

http://www.google.de/imgres?q=kz+osthofen&um=1&hl=de&tbm=isch&tbnid=w8yELqSR8iIQUM:&imgrefurl=http://ungerer-osthofen.eu/osthofen.htm&docid=ILS2mZGyck900M&imgurl=http://ungerer-osthofen.eu/gedenkst-2004-juni-23-nr7.JPG&w=2048&h=1536&ei=EY6zT_uKJ83c4QTNvLneCQ&zoom=1&iact=hc&vpx=1482&vpy=179&dur=48&hovh=194&hovw=259&tx=98&ty=88&sig=100963130111264850669&page=1&tbnh=125&tbnw=166&start=0&ndsp=47&ved=1t:429,r:8,s:0,i:127&biw=1920&bih=985

Nach dieser Präsentation schauten wir uns einen Film an. In diesen Aufzeichnungen wurden Interviews gezeigt, in denen die Bevölkerung der heutigen Zeit interviewt wurde. Die meisten befragten Personen hatten kein grausames Bild von dem Konzentrationslager in ihrem Ort, da sie oft nur gezeigt bekommen hatten, was sich so eigentlich nie abspielte. Das Ganze wurde nämlich lange Zeit verharmlost. Man fragte die Passanten auch, was sie denn davon halten, dass man aus dem ehemaligen Konzentrationslager eine Gedenkstätte machen möchte. Darauf wurde aber mit wenig Begeisterung reagiert, denn wer gibt schon gerne zu, dass in seinem Ort früher Menschen aufgrund ihrer politischen Einstellung von den Nazis gequält, misshandelt und als billige Arbeitskräfte missbraucht worden waren. Die meisten Interviewten fanden es sinnlos, dort eine Gedenkstätte zu eröffnen, da sie nicht wirklich wussten, was sich dort abspielte. Dennoch ist es heute extrem wichtig, dass die schrecklichen Verbrechen der Nationalsozialisten nicht in Vergessenheit geraten, da so etwas nie wieder passieren darf. Auch in Osthofen wurden die Insassen auf menschenunwürdige Weise gequält und ihre Arbeitskraft wurde ausgebeutet. Und das nur, weil sie anderer Meinung waren als Adolf Hitler und dessen Schergen.

von Sarah Janzam und Manuel Reuther, Klasse 10c

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Filmkritik: American Pie – Das Klassentreffen

Am Donnerstag, dem 26. April, war es auch endlich in Deutschland so weit. Der wahrscheinlich lezte Teil der American Pie-Reihe kam in die deutschen Kinos. Alle Rollen aus den ersten drei Filmen sind dort wieder in der Originalbesetzung vertreten. Im April 2010 begann die Vorproduktion des Films, in dem Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg Regie führten.  Die Jungs, die jetzt zum Teil verheiratete Männer sind, bringen die Zuschauer wieder einmal mit lustigen Streichen und auch peinlichen Vorfällen zum Lachen.

Zum Inhalt:

Das große Klassentreffen des Abschlussjahrgangs 1999 steht an. Natürlich lassen sich die Männer das nicht entgehen und fahren mit ihren Frauen und auch Kindern zum Klassentreffen. Jim Levenstein (Jason Biggs) macht sich also nun auf die Reise mit seiner Frau Michelle (Alyson Hannigan) und ihrem Kind zu Jims Vater (Eugene Levy). Jim erhofft sich durch die Unterkunft bei seinem Vater mal wieder Zeit mit seiner Frau verbringen zu können, da die Beziehung der beiden momentan sehr unter dem Kind leidet. Doch Jim freut sich zu früh… Er trifft sich an einem Abend mit seinen Freunden Oz (Chris Klein), Kevin (Thomas Ian Nicholas) und Finch (Eddie Kaye Thomas),welche alle extra früher gekommen sind, um einfach mal ein bisschen Zeit als “erwachsene” Männer zu verbringen. Doch dann kommt Stifler (Seann William Scott) und lässt die alten Zeiten wieder aufblühen. Er freut sich, seine Kumpels wiederzusehen und gibt ein paar Runden an der Bar aus. In den nächsten Tagen beginnen dann wieder Streiche, wie z.B. Stifler bindet den Anfang von einem Seil an die Jetskis von Jugendlichen und das andere Ende an den Anhänger von seinem Auto, anschließend fahren die Männer mit dem Auto davon und die Jetskis gehen kaputt. Sie machten dies aus Rache an den Jugendlichen, da diese davor Mädchen - unter anderem auch Oz’ Freundin - die Bikinioberteile geklaut hatten. Natürlich finden in diesem Film auch mal wieder viele Partys statt. Unter anderem der 18. Geburtstag von Jims Nachbarin, auf die er früher immer aufgepasst hatte, als sie klein war. Eine weitere Party schmeißt Stiffler bei sich zu Hause. Es ist selbstverständlich, dass bei diesen Partys viel Alkohol konsumiert wird und sie viele Dinge tun werden, die sie spätestens am nächsten Tag bereuen werden.

Eigene Meinung:

Ich hatte mich schon lange auf die Fortsetzung der “American Pie-Reihe” gefreut. Nachdem ich mir den Trailer angeschaut hatte, wusste ich, dass ich mir diesen Film auf jeden Fall anschauen werde. Ich persönlich fand den Film wieder sehr lustig, aber auch an manchen Stellen sehr traurig. Meiner Meinung nach unterhält er einen sehr gut. Ich finde, dass man ihn empfehlen kann und man ihn sich umbedingt anschauen muss! Egal, ob man jetzt in das nächste Kino geht oder ob man ihn sich als DVD kauft, wenn diese rauskommt.

Viel Spaß beim Anschauen, wünscht Charleen Hohmann, 9a

 

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Ein Roman: „Das siebte Kreuz“ und das KZ Osthofen

Im Jahre 1942 hat die  Mainzer Schriftstellerin Anna Seghers  in ihrem ersten veröffentlichten Roman „The Seventh Cross“ (“Das siebte Kreuz”) den Häftlingen aus dem KZ Osthofen literarisch ein Denkmal gesetzt. Als Netty Reiling wurde sie am 19.November 1900 als Tochter des angesehenen jüdischen Kunst- und Antiquitätenhändlers Isidor Reiling und seiner Frau Hedwig geboren. Sie erlebte die Schrecken der Naziherrschaft also selbst. 1933 wurde sie von den Nazis verhaftet und ging nach ihrer Freilassung nach Paris ins Exil. Hier entstand auch ihr berühmter Roman „Das siebte Kreuz“. Darin erzählt sie von einer Flucht aus einem fiktiven Konzentrationslager namens “Westhofen”.

Zu einer Zeit, als das reale Konzentrationslager im Nachbarort Osthofen bereits seit drei Jahren geschlossen war, siedelte sie diese Flucht im Jahre 1937 an. Anders als im Roman geschildert, hat es im Osthofner KZ zum Glück keine bekannt gewordenen Todesfälle gegeben, wohl aber Misshandlungen und andere unmenschliche Grausamkeiten. Anne  Seghers  schildert in ihrem Roman wirklichkeitsnah, wie in der Gegend, in der sie aufwuchs, mit politischen Gegnern – in diesem Falle hauptsächlich mit Sozialdemokraten – umgegangen wurde. Aus eigener Erfahrung beschreibt sie die unterschiedlichen Reaktionen der einheimischen Bevölkerung auf die Anfänge der NS-Zeit, vor allem auf die Verhaftungen von Nachbarn und Freunden, aber auch von Juden oder politischen Gegnern.

„Das siebte Kreuz“ wurde 1947 nach Anna Seghers Rückkehr nach Deutschland mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. 1950 folgte der Umzug nach Ost-Berlin, wo sie dann am 1. Juni 1983 starb. Somit hat das KZ in Osthofen auch literarisch eine gewisse Bedeutung für die Nachkriegszeit in Deutschland.                                                 

von Manuel Reuther und Sarah Janzam, beide 10c

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Die Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten – Ein Interview mit Herrn Dr. Orth in seiner Zahnarztpraxis in Bad Dürkheim

Guten Tag, Herr Orth! Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen, um unsere Fragen zu beantworten.

1. Wie ist die genaue Berufsbezeichung, der Ausbildung, die Sie Anbieten?

Die genaue Berufsbezeichung lautet zahnmedizinische/r Fachangestellte/r.

2. Wie lange dauert denn eigentlich die Ausbildung?

Verkürzt dauert sie zweieinhalb Jahre und eine duale Ausbildung, bei der man in der Praxis arbeitet und auch noch parallel zur Berufsschule geht, dauert drei Jahre.

3. Gibt es ein Mindestalter für die Auszubildenden oder Praktikanten?

Nein, nur die Person, die sich für den Beruf interessiert, muss für ein Praktikum mindestens 15 Jahre alt sein und für eine Ausbildung braucht sie die Berufsreife.

4. Welche Noten muss man mitbringen?

Das ist sehr unterschiedlich. Wichtig ist für uns das Gespräch und die Bereitschaft, etwas während dieser Zeit in der Praxis zu lernen.

5. Wie viele Azubis stellen Sie ein?

Wir bieten eine Stelle pro Jahr an.

6. Bilden Sie jährlich aus?

Ja, wir bilden meistens jährlich aus.

7. Was verdient man in der Ausbildung?

Nach der Tarifempfehlung bekommt man im ersten Ausbildungsjahr 520€, im zweiten Jahr 570€ und im dritten Jahr 620€. Man kann aber auch manchmal mehr erhalten, das hängt vom Arbeitgeber ab.

8. Wo befindet sich die Berufsschule?

Das hängt von dem Standort der Praxis ab, in der man ausgebildet wird. Bei uns sind es die Berufsschulen von Bad Dürkheim bis Neustadt.

9. Welche Kriterien sollte ein Azubi erfüllen?

Er sollte eine hohe Sozialkompetenz mitbringen, einen guten Umgang mit den Patienten und den Vorgesetzten pflegen, Teamfähigkeit und Kommunikationsfreude beweisen und außerdem muss er manuelle Geschicklichkeit, Fingerspitzengefühl, Hilfsbereitschaft, Geduld und einen gewissen Ordnungssinn mitbringen.

10. Welche Aufgabenbereiche beinhaltet die Ausbildung/ Wie ist die Ausbildung in Ihrem Betrieb aufgebaut??

Sie gliedert sich in sogenannte Lernfelder, einmal in der Praxis und einmal in der Schule. In der Schule nimmt man dann z.B. die Praxishygiene und die Arbeitsorganisation theoretisch durch und kann dann das Erlernte in der Zahnarztpraxis in realen Situationen  beweisen.

11. Ab wann oder in welchen Bereichen ist es bereits  während der Ausbildung möglich, selbstständig zu arbeiten?

Der Auszubildende arbeitet dort, wo er an den entsprechenden Tagen eingeteilt ist, und darf dem behandelnden Arzt zur Hand gehen. Er darf aber natürlich nicht selbst einen Patienten behandeln!

12. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Es gibt drei weitere Berufe, die man anschließend erlernen bzw. ausüben kann. Sie werden einem dann im Blockunterricht (ca. ein halbes Jahr lang) beigebracht. Diese Berufe sind der des zahnmedizischen Fachassistenten, des zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten und der des zahnmedischen Prophylaxeassisten.

13. Könnte man die Ausbildung auch verkürzen?

Man könnte sie theoretisch auf 2 1/2 Jahre verkürzen.

14. Setzen Sie ein bestimmtes Konzept wie bspw. “Learning by doing” in der Ausbildung um und wenn ja, könnten Sie dieses Konzept vielleicht kurz beschreiben?

Ja, die Auszubildenden müssen eine Aufgabe als zuerst unter Anleitung meistern und danach dürfen sie kleine Aufgaben selbstständig erledigen.

Vielen Dank für die Informationen!

von Charleen Hohmann (9a), Christina Weisbrodt (10c), Manuel Reuther (10c), Samanta Rizzo (10c) und Sarah Janzam (10c)

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Der Film “Die Kriegerin”

Ist Demokratie wirklich sinnvoll? ,,Wir sind alle gleich, in einer Demokratie kann jeder mitbestimmen. Du, ich, Alkoholier, Kinderschänder, Neger, Leuten, denen dein Land einfach scheißegal ist.”

Die 20jährige Marisa, die 100% deutsch ist und ihr Land über alles liebt, stellt die Demokratie wie oben beschrieben in Frage. Für sie ist die wichtigste Bezugsperson ihr Opa, sie muss sich durch ihre Taten seine Liebe erkämpfen. Wenn sie eine Prüfung gemeistert hat, nennt ihr Opa sie ,,meine kleine Kriegerin” und so lernt sie von Anfang an, was es bedeutet, ein Neo-Nazi zu sein. Dadurch ist sie von klein auf von den rechtsradikalen Ideologien geprägt und beginnt mit ihrer Karriere in der Clique ihres Freundes Sandro, der schon wegen mehereren Delikten im Knast saß. Für ihn ist Marisa alles, solange sie ihm das gibt, was er von ihr haben will. Sie arbeitet mit ihrer Mutter, die das Interesse an ihr verloren hat, in einem Supermarkt. Sie hasst Ausländer. Da sie nichts an Ausländer verkaufen möchte, muss ihre Mutter in diesen Fällen ihren Dienst erledigen. Die Nazi-Clique trifft sich zu Sauf-Orgien und um Ausländer anzupöbeln. Marisa sieht ihren Platz durch den Neuzugang, die 15-jährige Svenja, gefährdet, sodass sie ihr klarmacht, wo sie in der Rangordnung der Clique steht. Svenja kommt aus einer normalen Familie, aber ihr Stiefvater gibt sich mit ihren Leistungen nicht zufrieden, stetzt sie unter Druck und sie wird für jeden Widerspruch bestraft. Sie gelangt durch Markus, der später wegen Drogen aus der Neo-Nazi-Szene rausgeschmissen wird, in die Clique.

Gesteuert von Emotionen und durch den Hass auf Ausländer rammt Marisa mit ihrem Auto Rasul und seinen Bruder, die beide Ausländer sind und schwer verletzt werden. Sie bekommt Schuldgefühle, denn sie denkt, dass sie Rasuls Bruder getötet hat und entschließt sich, alles Mögliche zu tun, um dem 14-jährigen Rasul zu helfen, damit er zu seinen Verwandten nach Schweden kommen kann. Aber sie steht zwischen zwei Stühlen: Zum einen darf sie als Neo-Nazi Ausländern nicht helfen und zum anderen möchte sie helfen, aber Sandro darf davon nichts erfahren. Marisa wird immer unvorsichtiger und wird von Malanie, die  von Rasul weiß, gedeckt. Während den Nazi-Treffen gibt sie sich wieder eiskalt und hart und versteht sich mit Svenja besser, denn Marisa möchte Svenja aus der Clique holen, damit sie nicht noch tiefer abruscht. Zudem braucht Marisa Geld für Rasuls Fahrt nach Schweden. Unter einem Vorwand bringt sie Svenja dazu, mit ihr mitzufahren. Marisa, die Vertrauen zu Svenja gefasst hat, erzählt ihr den wahren Grund, wofür sie das Geld braucht. Aber Svenja ist sich nicht bewusst, welchen Schaden sie anrichtet, wenn Sandro die Wahrheit erfährt. Marisa bringt Rasul sicher zum Schiff, damit er nach Schweden fahren kann. Rasul ist in Sicherheit und Marisa ist überglücklich und weiß, dass sie das Richtige getan hat.  Doch Sandro kommt mit einem Revolver und schießt Marisa, seiner Freundin, die ihm immer alles gab, was er verlangte, mitten ins Herz. Sie fällt zu Boden und schaut aufs Meer. Svenja legt sich zu ihr und weint, weil ihr jetzt bewusst geworden ist, dass sie den falschen Weg eingeschlagen hat und dass sie mit Schuld daran ist, dass Marisa sterben musste, da sie sie an Sandro und die Clique verraten hat.

Für Marisa ist klar, auch wenn sie sterben musste, “Demokratie ist das Beste, was wir je auf deutschem Boden hatten. Wir sind alle gleich. Es gibt kein Oben und Unten. Alles wird sich ändern. Und jeder kann mitbestimmen”

Meine Meinung: Mich faszinierte “Die Kriegerin”, da dem Zuschauer während des Filmes bewusst wird, wie wichtig es ist, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, damit man nicht in die Neo-Nazi-Szene oder andere kriminelle und gewaltbereite Gruppierungen abrutschen kann. Positiv ist, dass die Story zumindest versucht, einen Weg aus der rechten Szene aufzuzeigen. Zudem schreckt der Film durch die knallharte und überzeugende Art der Neo-Nazi-Darsteller ab. Negativ ist, dass die Neo-Nazis fast nur als “Asoziale” dargestellt werden, die nur saufen und randalieren. Die rechtsradikale Szene wird etwas zu oberflächlich dargestellt und man kann dadurch vielleicht die wirkliche Gefahr verkennen. Denn Neo-Nazis können in vielerlei Gestalt auftreten, nicht nur als saufende und kahlrasierte Chaoten.

von Samanta Rizzo, Klasse 10c

 

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Die Ausbildung zum Hörgeräteakustiker- ein Interview mit Herrn Kling im Brillen-Bott in Bad Dürkheim

Guten Tag Herr Kling, vielen Dank ,dass Sie sich Zeit für uns genommen haben.

Wie ist die genaue Berufsbezeichnung der Ausbildung, die Sie anbieten?

Die genaue Berufsbezeichnung lautet Hörgeräteakustiker.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre.

Gibt es ein Mindestalter für Auszubildende oder Praktikanten?

Nein, ein Mindestalter für Auszubildende oder Praktikanten ist bei uns nicht gegeben.

Welche Noten muss man mitbringen?

Man sollte gute Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Physik mitbringen, sie sind aber nicht zwingend notwendig. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man kommunikativ ist, da man jeden Tag mit Menschen arbeitet.

Wie viele Azubis stellen Sie ein?

Wir stellen jährlich 2-3 Azubis ein, allerdings nicht nur allein in unserer Filiale, sondern diese Zahl bezieht sich auch auf unsere umliegenden Filialen.

Bilden Sie jährlich aus?

Ja, wir stellen jährlich Auszubildende ein.

Was verdient man in der Ausbildung?

Das Gehalt in der Ausbildung richtet sich nach dem gesetzlich vorgegebenen Tarif.

Wo befindet sich die Berufsschule?

Die Berufsschule befindet sich in Lübeck. Bevor man sich für diese Ausbildung entscheidet, sollte man sich also bewusst sein, dass man während dieser Zeit in Lübeck wohnen muss. Der Auszubildene kann wählen, ob er im Internat oder in einer Pension wohnen möchte. Der Unterricht ist in 8 Unterrichtsblöcke eingeteilt und ein Kurs geht jeweils 4-6 Wochen.

Welche Kriterien sollte ein Auszubildender erfüllen?

Wir erwarten von dem Auszubildenen, dass er kommunikativ ist und über ein technisches Verständnis verfügt. Darüber hinaus sollte er auch gut mit ältern Leuten umgehen können, da sie die häufigsten Kunden sind. Der Auszubildende sollte keine Probleme damit haben, dass er auch samstags arbeitet. Zudem kann es manchmal vorkommen, dass er auch sonntags arbeiten muss, wenn z.B. Messen anstehen. Dafür bekommt er dann einen Tag unter der Woche frei :) .

Welche Aufgabenbereiche beinhaltet die Ausbildung/Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung ist in einen praktischen und in einen technischen Teil gegliedert. Im praktischen Teil lernt der Lehrling, wie z. B. ein Ohr abgetastet  oder ein Hörgerät angepasst wird. Im theoretischen Teil lernt er Physik und die Anatomie des Ohrs. Zu diesem Teil gehören auch die Fächer Deutsch und Englisch.

Wann oder wo ist es bereits während der Ausbildung möglich, selbstständig zu arbeiten?

Nach einer gewissen Ausbildungszeit, meist im zweiten Ausbildungsjahr, kann der Lehrling selbständig beim Kunden das Ohr vermessen, sowie das Hörgerät anpassen und den Kunden näturlich auch betreuen. Je nach Fortschritt und Engagement kann dies auch früher der Fall sein.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Es besteht die Möglichkeit, nach der Ausbildung den Meister für Hörgeräteakustik zu machen. Außerdem sind in diesem Beruf weitere Weiterbildungen möglich, z.B. zum Techniker/in der  Fachrichtung Feinwerktechnik oder Medizintechnik.

Könnte man die Ausbildung verkürzen?

Es ist möglich, die Ausbildung zu verkürzen. Dies hängt vom Notenstand des Auszubildenen ab. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und man kann sie um ein halbes Jahr verkürzen. Ich kann das Verkürzen jedoch meistens nicht empfehlen. Nur sehr wenige entscheiden sich dafür, weil dem Lehrling das Wissen des halben Jahres fehlt und dies muss er sich dann in Eigenregie selbstverantwortlich beibringen.

Setzen Sie ein bestimmtes Konzept wie bspw. “Learning by doing” in der Ausbildung um und wenn ja, könnten Sie dieses Ausbildungskonzept vielleicht kurz erläutern?

Unser Motto heißt: “Fordern, nicht überfordern”. Zuerst bekommt der Auszubildende eine Einweisung und kann dann Stück für Stück selbständig am Kunden arbeiten. Er wird in alltägliche Ablaufe eingebunden ,wie z.B. das Auspacken und Sortieren von Päckchen. Diese Abläufe werden selbstverständlich auch nach und nach erweitert, damit der Azubi sich nicht unterfordert fühlt :D . Er wird gleich in die Praxis des Berufs mit einbezogen, dadurch lernt der Auszubildene schneller und es ist viel lebhafter für ihn. In wieweit das Prinzip “Learning by doing” umgesetzt werden kann, hängt auch individuell vom Auszubildenen ab.

Welche Vorkenntnisse könnten für die Ausbildung hilfreich sein?

Es können soziale Kompetenzen, sowie schulische Vorkenntnisse in Mathe und Physik den Einstig für den Azubi erheblich erleichten.

Ist es möglich, vor dem Ausbildungsbeginn ein Praktikum bei Ihnen zu absolvieren?

Ja, ich kann ein Praktikum auf jeden Fall empfehlen, da der angehende Auszubildende einen Einblick  bekommt und  schon während dem Praktikum sieht, ob der Beruf ihm überhaut zusagt. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die Lehre abgebrochen wird. Dies ist nicht nur für den Betrieb schlecht, sondern auch für den Auszubildenen. Ein Praktikum in unserer Filiale kann sich natürlich auch positiv auf die Bewerbung auswirken.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Das Bewerbungsverfahren erfolgt zuerst über die schriftliche Bewerbung. Wenn uns der Bewerber überzeugt, dann wird er zu einem Gespräch eingeladen. Danach folgt ein Praktikum mit kleinen Aufgaben zum Lösen, z.B. dass man einen Draht biegen muss. Wir wollen so die Geschicklichkeit des Bewerbers erkennen. Es gibt zwar keinen Einstellungstest, aber während des Praktikums muss der Auszubildene noch ein paar Mathe- und Physikaufgaben lösen, z.B. zur Lichtbrechung.

Wie viele Mitbewerber gibt es in der Regel?

Das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Etwa zwei Drittel bis drei Viertel unserer Bewerben haben Abitur, aber auch mit dem Hauptschulabschluss oder mit dem Sekundarabschluss I kann man diesen Beruf erlernen.

Haben Sie Tipps für die Bewerbungsunterlagen?

Die Bewerbungsmappe sollte komplett sein, das Anschreiben sollte keine Rechtschreibfehler haben, die letzten 2-3 Zeugnisse müssen beigefügt werden und man sollte unentschuldigte Fehltage im Zeugnis auf jeden Fall vermeiden. Für uns ist auch wichtig, dass im Lebenslauf persönliche Dinge wie etwa Hobbys erwähnt werden. Natürlich ist ein lückenloser Lebenslauf ebenfalls wünschenswert.

Vielen Dank, Herr Kling, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben, um uns die Ausbildung zum Hörgeräteakustiker zu erläutern. Vielleicht bewerben sich ja einige Abgänger(innen) unserer Schule bei Ihrem Betrieb!

von Christina Weißbrodt, Sarah Janzam, Manuel Reuther und Samanta Rizzo, alle Klasse 10c


 

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The Other Hollywood

Say the word ‘Hollywood’ and we think of the movies, long limousines and famous people living in luxury on Beverly Hills. But there´s another Hollywood where the hoeless live.

Hollywood is America´s unofficial homeless capital and between 4,000 and 10,000 homeless tennagers sleep on Hollywood Boulevard every night, that´s about one tenth of Los Angeles’ homeless population.

Why are they on the streets?

Over half of the people aged under 25 and living on the streets leave their family homes because of abuse. They might feel frightened, or even think they are responsible for it. Many teenagers don´t know where to look for help, and the only way out of the situation may seem to be run away from it.

A dream come true?

For many teenagers Hollywood seems like an escape from their difficult home life. They arrive with the dream that they will become movie stars and lead the glamorous lifestyle that they see in the movies. However, the reality is that thieves steal their money in the first week, and many soon become involved in buying and selling drugs in order to survive. Some teenagers become gang members and either end up in prison, or dead because gang culture is very violent in America. So the dream that teenagers arrive with, and the reality they find, are very diffrent.

Who is responsible?

Movies create the image of Hollywood which we all have. Are they responsible for what happens to homeless teenagers on Hollywood Boulevard? Some campaigners for the homeless believe that they are and have organised protests at Hollywood studios. London´s Big Issue magazine recently asked Steven Spiegelberg´s office, Warner, and Colombia Studios to comment on the problem of homeless teenagers in Hollywood, but none of them believed that they were responsible. Every day the studios continue to make movies and teenagers keep coming to Hollywood full of hope and dreams.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Sarah Janzam, 10c :)

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2012 is Titanic Year

On the Night of April 14, 1912, the “floating palace” RMS Titanic, then the biggest, safest and most luxurious passenger steamer ever built, hit an iceberg and senk on her maiden voyage fom Southhampton to New York. Only about 700 out of around 2,200 passengers and crew survived the sinking, making it one of the greatest maritime disasters of all time. One hundred years later, her story still fascinates as a classic saga of blind belief in technology and scandalous social injustice. The Titanic was supposed to be unsinkable, but she went down after she ran into an iceberg at a speed of 19 knots (40 kph) due to human error. Worse still, there weren´t enough lifeboats aboard and most of these were on the first-class deck. As a result, around 70 per cent of the rich people aboard were saved while the poorer passengers and crew drowned in their hundreds. James Cameron´s Titanic movie (1997) takes up the theme of injustice. It tells the story of a third-class passenger calles Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) who falls in love with first-class girl Rose DeWitt-Bukater (Kate Winslet) who is engaged to the arrogant  millonaire Caledon Hockley. Jack dies, but Rose Hockley survive. Cameron´s Oscar-winning film will be released in 3D to mark the Titanic´s centenary. Other events this year include a British TV drama about life aboard the famous luxury liner, a travelling exhibition, and a number of memorial cruises. At least two ships will travel to the Titanic´s final resting place 400 miles off Newfoundland in April. Most of the passengers will be descendants to the victims, and the menu on board will include dishes that were served on the Titanic on her first and last voyage. This will allow guests to put themselves in the position of their ancestors in the days before the tragedy. The salvage company RMS Titanic will also be showing a large collection of more than 5,000 objects from the sunken ship, worth between 100 and 200 millio dollar in total. These range from a 15-tonne section of the hull to china, cutlery and even bits of coal from the Titanic´s bunkers, which you can buy for around 20 dollars apiece. Tickets for the travelling RMS Titanic exhibition cost around 28 dollar and more than three million have already been sold. However, making money from a wreck that is also a grave is thought by many to be in very bad taste. Millvina Dean, the last survivor of the disaster (who died in 2009 aged 97) called the salvage companies and submarine operators who takes tourists down to see the ship for 30000 dollar “grave rovvers”. On the other hand we have a right to be fascinated with the Titanic, because she is one of history´s great mysteries. She has become the subject of countless books and documentaries as experts try to find out what exactly happened in the North Atlantic on that cold April night one hundred years ago; but we will never know for sure. One night is certain, however: the Belfast-built steamer was an engineering masterpiece, and her makers are not to blame for the disaster. With 16 waterthight compartments, the 46,000-tonne ship exeeded all the safety standards of her time. Nobody could have forseen that the iceberg would damage nearly half of her 267-metre hull. The Titanic was simply in the wrong place, like the Costa Concordia, the cruise ship that sink earlier this year, she need not have been there at all: Captain Edward Smith had ignored at least eight ice warnings because he thought nothing could happen to the Titanic and because her owners, the White Star Line of Liverpool, wanted their “unsinkable” ship to make a fast crossing.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Sarah Janzam, 10c :)

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Lion-Muffins

Zutaten für 12 Standard-Muffins:                

  • 4 Lion-Schokoriegel (á 69g)
  • 260g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 TL Backplver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Ei
  • 90g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 80ml Pflanzenöl
  • 280ml Buttermilch
  • 150g Vollmilchkuvertüre
  • Fett für das Blech oder 12 Papierförmchen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Die Vertiefungen eines Muffinblechs einfetten und das Blech in den Gefrierschrank stellen; ersatzweise Papierförmchen in das ungefettete Muffinblech setzen.
  2. 1 Lion in kleine Stückchen schneiden. Das Mehl mit den Lion-Stückchen, dem Kakao, dem Backpulver und dem Natron sorgfältig vermischen.
  3. In einer weiteren Schüssel das Ei leicht verquirlen. Den Zucker, den Vanillezucker, das Pflanzenöl und die Buttermilch dazugeben und gut verrühren. Die Mehlmischung zum Eigemisch geben. Nur so lange rühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind.
  4. 2 Lion-Riegel in 12 gleich große Stücke schneiden. Die Hälfte des Teiges in die Blech-Vertiefungen einfüllen. Je ein Stück Lion-Riegel als Füllung darauf geben und mit dem restlichen Teig auffüllen. Im heißen Backofen 20 bis 25 Minuten backen. Die Muffins im Backblech 5 Minuten ruhen lassen, dann herausnehmen und völlig abkühlen lassen.
  5. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Den letzten Riegel in 12 Scheiben schneiden. Die Muffins in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und mit den Lion-Scheibchen hübsch verzieren.

Weitere leckere Muffin-Rezepte mit Schokoriegeln findet ihr in der Rubrik “Schülerrezepte”!

Guten Appetit wünschen Samantha Rizzo, Manuel Reuther, Christina Weisbrodt und Sarah Janzam, 10c

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Mein Praktikum in der Dürkheimer Stadtbücherei

Spätestens in der neunten Klassenstufe auf der Realschule muss man sich Gedanken über seine Berufswünsche machen. Da steht nämlich das zweiwöchige Praktikum  in einem Betrieb an.

Ich entschied mich für das Berufsbild der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (in diesem Fall als Mitarbeiterin in einer Bibliothek). Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht viel über dieses Praktikum nachgedacht und so fragte ich kurzerhand in der Bad Dürkheimer Bücherei nach, da ich schon immer gerne und viel gelesen habe.

Allerdings hatte ich nicht mit so viel Arbeit gerechnet. Für diesen Beruf sind Ordnungsliebe und ein Sinn für Verwaltungsarbeiten definitiv notwendig. Auch ein hohes Interesse an Büchern und überhaupt an kulturellen und literarischen Themen sollte vorhanden sein.

Mir hat die Arbeit mit den Kindern in der Bibliothek am meisten Spaß gemacht. Es kommen regelmäßig Kindergartengruppen und Grundschulklassen in die Dürkheimer Bücherei, um sich von den Mitarbeiterinnen etwas vorlesen zu lassen, Bücher auszuleihen oder um dort etwas zu basteln. Außerdem finden  häufig Theateraufführungen und Veranstaltungen rund ums Buch speziell für Kinder statt.

Über Vielseitigkeit und Abwechslung kann man sich in einer Bücherei also wirklich nicht beklagen. Man hat Kontakt mit den unterschiedlichsten Leuten und vielen verschiedenen Themen.

Nach der Ausbildung kann man in Stadt- und Behördenbibliotheken arbeiten, aber auch in Bibliotheken von Hochschulen und in Museen.Wenn man sich dann noch weiter fortbilden möchte, kann man noch eine Ausbildung zum Fachwirt für Medien- und Informationsdienste anstreben. Wer also Bücher liebt, sich für kulturelle Themen interessiert und gerne Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Leute organisiert, ist hier richtig!

von Katharina Stocker, Klasse 9a

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